Sonntag, 29. Mai 2016

Steinzeittage im archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen


Am Donnerstag haben wir den Feiertag und das schöne Wetter genutzt, um mal wieder nach Oerlinghausen zu fahren. Dieses (verlängerte) Wochenende wurde das Museum durch Steinzeitler belebt, eine schöne Abwechslung nach den vielen Sachsen, Wikingern und Germanen in letzter Zeit. Es hat uns dort so gut gefallen, dass wir am Samstag gleich ein zweites Mal hingefahren sind.

Die Tage waren durchaus spannend und ergiebig, so haben wir beispielsweise mehr oder minder erfolgreich Feuer gemacht, etwas über Flintabschlag gelernt und sogar ein paar Steinklingen mitnehmen dürfen.
Zum Zeichnen war wenig Ruhe, immerhin zwei superschnelle Skizzen sind entstanden. Nicht meine Königsdisziplin und leider bin ich ziemlich eingerostet, dagegen hilft wohl nur, mehr zu zeichnen.

Textile Techniken sind in der dargestellten Zeit (Ende Eiszeit, Mittelsteinzeit) eher rar, aber ich habe mich ein weinig am Zwirnbinden versucht, dazu gibt es vom Gletschermann ja schöne Funde. Angelehnt an Ötzis Dolchscheide binde ich an einer Tasche herum, zumindest die ersten drei Reihen sind geschafft.
Außerdem habe ich die neu erworbenen Kenntnisse gleich einsetzen können und die Dolchscheidenreplik eines Darstellers, die der Auflösung nahe war, repariert. Zum Dank habe ich diese schöne Knochennadel bekommen.

Gut Tausch.

Kommentare:

  1. Ärgerlich, dass ich verplant war. Aber klingt nach einer superschönen Zeit und wieder was Neues zum Ausprobieren :) Vom Zwirnbinden hatte ich noch gar nicht gehört, bei Gelegenheit bin ich an einer Unterrichtsstunde interessiert ;)

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  2. Letztes Jahr hab ich die Tage auch verpasst und sie dieses mal gleich im Kalender notiert. Hat sich gelohnt, vielleicht klappt es ja nächstes mal bei euch :)

    Viel mehr als eine Stunde braucht das zwirnbinden nicht, ist wirklich ganz einfach

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